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MdL Lerchenfeld: 10,9 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel für Oberfranken

Stadt Kulmbach bekommt 2,74 Millionen Euro

28.06.2016

Kulmbach/München  Gute Nachrichten für Oberfranken. Innenminister Herrmann gab die aktuellen Zahlen für die Städtbauförderungbekannt. Die Stadt Kulmbach erhält demnach 2,74 Millionen Euro für die Sanierung der Alten Spinnerei und des ehemaligen Bilka-Kaufhauses. „Mit dem Bayerischen Städtebauförderprogramm können wir auch 2016 wieder viele Städte und Gemeinden in Oberfranken unterstützen, um ihre bauliche Brachen zu revitalisieren und zu attraktiveren.“, so CSU Landtagsabgeordneter Ludwig Freiherr von Lerchenfeld

„Mit den rund 10,9 Millionen Euro die nach Oberfranken fließen und dem kommunalen Eigenanteil stehen uns hier vor Ort rund 13,9 Millionen Euro zur Verfügung. Ganz besonders freut mich die Förderung der ‚Alten Spinnerei‘ in Kulmbach. Hier können wir etwas für die jungen Menschen im ganzen Landkreis tun, indem wir Räumlichkeiten für die kommunale Jugendarbeit schaffen.“
Gut 87 Prozent der Fördermittel gehen in den ländlichen Raum, in dem sechzig Prozent der bayerischen Bevölkerung leben. „Schwerpunkt unserer Förderung in Oberfranken ist heuer die Revitalisierung von innerörtlichen Leerständen. Ziel der Förderung ist es attraktive Zentren als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge zu sichern und weiter zu entwickeln.“ so Lerchenfeld abschließend.

Hintergrund:
Das bayerische Städtebauförderungsprogramm ergänzt die Bund-Länder- und EU-Städtebauförderungsprogramme. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm 2016 ein. Bayernweit stehen 2016 insgesamt 294 bayerischen Städten und Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 41,6 Millionen Euro zur Verfügung. Davon werden drei Millionen Euro für die Militärkonversion eingesetzt. Für die Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen steht ein Anteil von zwölf Millionen Euro bereit.
Geförderte städtebauliche Sanierungsmaßnahmen in Oberfranken:
(Finanzhilfen des Landes):
Bad Staffelstein, Altstadt, 60.000 Euro
Bad Steben, Ortskern, 80.000 Euro
Baunach, Altstadt, 85.000 Euro
Bischofsgrün, Ortskern, 90.000 Euro
Breitengüßbach, Ortskern, 60.000 Euro
Egloffstein, Ortskern, 30.000 Euro
Gefrees, Altstadt, 40.000 Euro
Haag, Ortskern Schreez, 40.000 Euro
Hohenberg a. d. Eger, Ortskern, 164.000 Euro
Köditz, Ortskern Köditz, 80.000 Euro
Langensendelbach, Ortskern, 81.000 Euro
Marktzeuln, Ortskern, 240.000 Euro
Mitwitz, Ortsmitte Mitwitz, 600.000 Euro
Obertrubach, Ortskern, 60.000 Euro
Pinzberg, Altorte Pinzberg und Gosberg, 60.000 Euro
Pretzfeld, Ortskern, 60.000 Euro
Regnitzlosau, Ortskern, 120.000 Euro
Rehau, Stadtkern, 240.000 Euro
Schirnding, Ortskern, 139.000 Euro
Schönbrunn i. Steigerwald, Einzelvorhaben, 80.000 Euro
Sonnefeld, Ortskern, 776.000 Euro
Tettau, Einzelvorhaben, 120.000 Euro
Tröstau, Ortskern, 40.000 Euro
Weismain, Altstadt, 60.000 Euro
Weißenohe, Altort, 160.000 Euro

Geförderte städtebauliche Maßnahmen zur Militärkonversion in Oberfranken:
Bamberg, US-Kaserne Warner Barracks, 300.000 Euro

Geförderte Maßnahmen zur Revitalisierung von Gewerbebrachen in Oberfranken:
Bad Alexandersbad, Kuranlagen, 1.919.000 Euro
Coburg, Ehemaliges Schlachthofareal, 273.000 Euro
Kulmbach, Industriebrache Alte Spinnerei, 2.068.000 Euro
Kulmbach, Ehemaliges Kaufhaus "Kaufplatz", 672.000 Euro
Mehlmeisel, Ehemalige Alte Holzwolle 150.000 Euro
Mitwitz, Ehemalige Kinderwagenfabrik Fischer, 68.000 Euro
Neustadt b.Coburg, Ehemalige Druckerei Patzschke, 170.000 Euro
Schwarzenbach am Wald, Ehemalige Weberei ERBA, 800.000 Euro
Schwarzenbach am Wald, Ehemalige Firma Tenzler, 561.000 Euro
Selbitz, Ehemalige Weberei Firma Witt, 291.000 Euro
Untersiemau, Ehemalige Wagner-Werke, 75.000 Euro

Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmi.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php.


Ludwig Freiherr von Lerchenfeld

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